Straight durch das Wasser – Segelreise mit Freebird

Bericht einer Teilnehmerin der Segelreise

Mein Name ist Alyssa und ich bin 16 Jahre alt, komme aus dem Raum Hannover und warin diesem Sommer in einem Jugendcamp mit Segeln des Veranstalters Freebird Reisen an der Ostsee. Ich bin eigentlich kein Freund von Internetbewertungen, aber dieses Mal liegt es mir echt am Herzen, weil ich finde, dass man auch mal etwas sagen sollte, wenn eine Reise echt schön war und nicht immer nur dann, wenn es nicht so gut lief und man sich den Frust von der Seele quatscht.

Mir hat es vom ersten Tag im Camp an gefallen. Das hat sich dann auch bis zum letzten Tag so gehalten. Die Jugendreise findet in Dahme, einem kleinen Ort an der Ostsee statt. Das liegt in der Nähe des Timmendorfer Strand und ist von Hannover in gut zweieinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen. Man ist insgesamt sieben Tage dort, zahlt für Unterkunft, Vollverpflegung, Betreuung und Programmpunkte 549 Euro. Das klingt für die deutsche Ostsee erstmal recht viel, die Reise ist das aber auch echt wert.

Segeln und Freizeit im Wechsel

Wir waren an fünf Tagen auf dem Wasser, um zu segeln. Das ging schon am Anreisetag los, wo uns ein Segelcoach gleich mal mit an den Strand genommen und uns das Boot und einzelne Elemente gezeigt hat. Nach eineinhalb Stunden haben wir dann schon mal eine erste kleine Tour unternommen, alles unter Anleitung versteht sich.

Das wurde dann die nächsten Tage immer mehr. Mal standen Manöver an, mal durften wir einfach so segeln, mal nach Parcours-Vorgaben. Am Ende, dem vorletzten Tag durften wir uns sogar komplett allein versuchen und die erworbenen Fähigkeiten zeigen. Dafür gab es dann ein echtes Segelzertifikat. Generell verbringt man so rund zwei Stunden pro Tag mit der so genannten Jolle am bzw. im Wasser. Der Rest wird mit viel Freizeit und tollen Programmpunkten bestückt. Wir waren Montag in einem Kletterpark, was echt eine tolle Abwechslung war Dienstag gab es ein Tischtennisturnier, Donnerstag im Hansapark.

Ansonsten gab es Volleyball, den Besuch im Thermalbad, Tennis und eine unterhaltsame Beachparty. Dann hat man natürlich noch viel Zeit, um sich am Strand ordentlich brutzeln zu lassen. Im August ist die Sonne an der Ostsee auch nicht schwächer als am Mittelmeer, ich bin jedenfalls ordentlich braun geworden.

Betreuer und Unterkunft - hat alles gepasst

Die Betreuer sind soweit ganz cool drauf. Wir waren 18 Leute und hatten drei, ein Frau, zwei Kerle und alle so Ende 20, Anfang 30. Ich fand diese Variante echt nett, weil sie da noch nicht selbst so alt sind und noch ansatzweise verstehen, wie man die Masse an Teilnehmern für sich gewinnt, wann man sie lieber mal in Ruhe machen lässt.

Ich war schon mal bei einem anderen Veranstalter und da waren die alle derart steinalt, dass das einfach nur peinlich war. Die Unterkunft war zu meiner Überraschung sehr sehr sauber und das, obwohl wir hier über einen Zeltplatz sprechen. Selbst die sanitären Anlagen waren picobello. Das hat Abenteuercharakter, keine Frage. Aber wenn ihr mal so ein Zelt betretet, dann sind sämtliche Befürchtungen weg. Bei Freebird kannst du aufrecht drin gehen, es ist warm, gibt Licht und ganz viel Platz.

Ich finde, dass das durch die Zelt-schlaf-Variante irgendwie noch besser und authentischer wirkt. Man kann sich in der schönen Natur da gar kein hochgeschossiges Hotel vorstellen. Insofern Daumen hoch. Das gilt nahezu abstrichslos auch für die Verpflegung. Natürlich ist da kein Drei-Gänge-Menü zu erwarten. Ist aber alles da, was man letztlich benötigt. Gerade beim Frühstücksbuffet hast du echt viel Auswahl und das allerwichtigste ist eh, das es schmeckt. Von dieser Seite aus kann ich wie bei eigentlich allen Reiseaspekten nichts Negatives sagen. Hat einfach Spaß gemacht, ich kann Freebird Reisen weiterempfehlen.